Foto: Sara Enyingi

WANN HAST DU DAS LETZTE MAL AUF DER SPITZE EINES BERGES SEX GEHABT?

Panni Néder

Performance

Inhalt

Drei Frauen aus zwei Ländern. Wir. Wir singen manchmal. Wir stellen Fragen. Über Politik. About destiny. Und Ängste. About personal issues and priorities. Über Spinat zwischen den Zähnen. Über Sex und Frustration. In 14 different languages. Ymmärrätkö mitä sanon? Is that an interesting question? Instruction. Break. Der Text stimmt nicht. Drei Performerinnen springen zwischen Zeiten und Orten, greifen brennende politische Themen sowie personal fears auf. Im schnellen Sprachenwechsel kommentieren sie die Unterschiede in Ost- und West-Europa, gesellschaftliche Muster in der zeitgenössischen Politik und die Rolle von Sprache bei der kulturellen Integration. Was kann eine ungarische Regisseurin einem deutschen Publikum erzählen? Welche Rolle spielt ihre eigene Diversität als gebürtige Ungarin und nun Wahlberlinerin in ihren Inszenierungen? Und was ist ein deutsches Publikum?

Panni Néder dekonstruiert gern ihr streng erstelltes Text-Choreografie-System und mischt es mit spontanen, ungeschickten, gelegentlichen Passagen und Fehlern. Sie unterbricht die tragischsten Selbstoffenbarungen mit bissigem Humor und schafft eine multisensorische Art, die oft auf widersprüchlichen Impulsen aufbaut, die lebendig und präsent ist.

2015 entstand WANN HAST DU DAS LETZTE MAL AUF DER SPITZE EINES BERGES SEX GEHABT? aus einem studentischen Projekt als szenische Lesung. 2018 hatte die Produktion als abendfüllendes Bühnenstück am TD.Berlin Premiere und gewann im selben Jahr bei den Heidelberger Theatertagen doppelt: den 2. Preis der Jury und den Preis der Studierendenjury. Seitdem wurde sie erfolgreich auf vielen Festivals gezeigt.

Mitwirkende

Von und mit: Julia Bihl, Eszter Demecs, Panni Néder | Text, Inszenierung: Panni Néder | Kostüm: Emőke Samu, Rózsa Sebő, Kriszta Remete | Licht: Sára Enyingi

Die Produktion entstand in Kooperation mit dem TD Berlin. Premiere: 2018
Gefördert durch die Einstiegsförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Dauer: ca. 90 Minuten

Sonntag I 08.03.2026 I 18:00 Uhr I Gutmann-Saal

frau* macht theater

Voll:
20 Euro
Ermäßigt:
15 Euro
Schüler*innen, Studierende, Bürgergeld-empfänger*innen:
8 Euro
Soliticket:
30 Euro

Beim Ticketkauf online, bei einer Reservix-Vorverkaufsstelle und an der Abendkasse fallen Gebühren an. Diese entfallen im Vorverkauf an unserer Theaterkasse.

Ergänzungen / Hinweise

Festivaltickets zu 95 Euro (voll) und 75 Euro (ermäßigt) sind im Vorverkauf, an der Abendkasse und online erhältlich. Sie berechtigen zum Besuch aller Veranstaltungen des Festivals frau* macht theater vom 28.02.-31.03.2026.

Pressezitate

»In 90 Minuten kann man die Tiefen und Höhen der ungarischen Seele kennenlernen. Und die einer Ausländerin in ihrer Wahlheimat Berlin.« (der Freitag)

»Besonders beeindruckend ist der Rhythmus des Abends, der wie ein mitreißender Fluss anmutet (…); eine feinfühlige Bewegung, die bei den Darstellerinnen beginnt und sich frontal auf die Zuschauer*innen zubewegt.« (literaturundfeuilleton)

»Doch bei aller gewitzten Künstlichkeit liegt über dem Ganzen eine berührende Ehrlichkeit (...) immer gibt's eine Antwort, immer wird sie abgewartet und eingebaut in Text und Bewegung dieser überzeugenden, humorvollen und anregenden Performance.« (theater:pur)

Diese Produktion wurde gefördert von