Herzlich willkommen im Societaetstheater

EINLASSBESTIMMUNGEN

Bitte tragen Sie im Haus und auf dem Weg zu Ihren Plätzen im Garten einen Nasen-Mund-Schutz. Im Garten können Sie am Platz Ihre Maske abnehmen. Bitte versuchen Sie überall im und ums Haus einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Besucher*innen zu halten. Zur möglichen Kontaktnachverfolgung nehmen wir bei der Buchung Ihrer Karten Ihren Namen und eine Telefonnummer bzw. E-Mailadresse auf.

KÜNSTLER*INNEN-RESIDENZEN

Das Societaetstheater arbeitet mit ausgewählten Künstlergruppen in einem zweijährigen Residenzprogramm zusammen. Im Künstleraustausch IMPORT/EXPORT reisen einmal jährlich schweizer Künstler nach Dresden und deutsche nach Baden. Darüber hinaus ist das Theater Teil des Förderprogramms #TakeCareResidenzen, bei den das Netzwerk flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste kooperiert, um freischaffende Künstler:innen zu unterstützen.

SECOND LIFE - Ein Re- & Upcycling-Festival

Wie lässt sich der Gedanke der Nachhaltigkeit und der Wiederverwertbarkeit in die Kunst übersetzen? Wie macht man umweltfreundliches und zugleich sinnliches Theater? Wir wagen einen ersten Versuch, wir präsentieren ein Festival, dessen Ansatz es ist, aus möglichst wenig möglichst viel zu machen. Oder zumindest etwas Sehenswertes. Seid dabei, vom 7.-18. Juli an vielen Orten in der Stadt.

24
Juni
Donnerstag
20:00

JEDERMANN reloaded

nach Hugo von Hofmannsthal | Philipp Hochmair & Die Elektrohand Gottes

Tickets
24
Juni
Donnerstag
20:00
Tickets

Liebe Theaterteams,
nun ist mein erstes Jahr als Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter des Societaetstheaters vorüber. Ein Balancieren von einem Lockdown zum Nächsten. Ein Jahr, in dem wir die schrulligsten Nischen für Live-Kunst-Momente und Theater in den verstecktesten Ritzen gefunden haben, in dem wir wie viele andere Kollegen Pläne über Pläne geschmiedet haben, um sie immer wieder einzuschmelzen. Auch wenn Viele in diesem Jahr immer wieder von den notleidenden Künsten sprechen – dem kann ich nicht wirklich folgen. Aus meiner Sicht wird in solchen Zeiten am ehesten und mit großer Schärfe erlebbar, was die Künste tatsächlich vermögen, welche Kraft sie entfalten können, wie subversiv und widerständig sie sein können, und sei es durch ihre Abwesenheit.
Besonders das Theater durchlebt eine interessante Phase der kritischen Befragung, gerade in diesen Tagen, in denen es nicht hypermotorisch im Dauerspielmodus zappelt, sondern sich in Ruhe unter dem Mikroskop der Erinnerung und Bestandsaufnahme beobachten und sezieren lässt. Theater – was soll das? Was kann Theater, was will es, wohin geht es und wohin führt es uns? Es ist doch alles bereits gesagt, jedes Wort gewendet und gedreht, alle Fragen sind gefragt. Alle Grenzen sind mehrfach überschritten, alle Katastrophen besungen, alle Tabus gebrochen. Das Theater ist politisch, weltvergessen, selbstverliebt, selbstironisch, selbstreferenziell, arm, dekadent, Traumweltrefugium, Kathedrale, Martyrium, Knochenmühle, Propagandahölle, puritanische Erziehungsanstalt, Irrenhaus, Palast der Tränen, des Staunens, des Vergessens, des Schocks, des Ekels, der Zeitreise. Auf der Bühne wurde geliebt, gekotzt, gekackt, gestorben und gevögelt. Das Publikum wurde beschimpft, bespuckt, umgarnt, angebettelt – es hat sich amüsiert, war empört, angetan, angewidert, verwirrt, gelangweilt, glücklich, erschöpft, erleuchtet. Wir haben Theater ohne Schauspieler gesehen, auf der Bühne Spezialisten des Alltags, Tiere, Kinder, Roboter, Filme, sprechende Dinge, tanzende Plastiktüten. Brillantes Handwerk und ausgestellter Dilettantismus. Akribische Choreografie, Zufallsgenerator, Wimmelbild. Theater im Internet, auf der Straße, im Schwimmbad, im Zirkuszelt, in der Kneipe, im Stadion, im Wald, in der Kanalisation, auf Kreuzfahrtschiffen, in Wohnungen, Museen, Telefonzellen und Einkaufszentren. Theater für tausende Zuschauer, für einen Hausstand, für eine Person. Theater, das gar nicht stattfindet.

Was soll, was kann da überhaupt noch kommen?
Was kann uns noch überraschen oder aufhorchen lassen?
Welche Geschichten haben Bestand, Konzentration und Kraft vor den Hintergrundgeräuschen des rasenden Stillstands?
 

UMWEHT VON DIESEN FRAGEN SCHREIBT DAS SOCIETAETSTHEATER DRESDEN FÜR DAS JAHR 2022 ZWEI PROJEKT-KOOPERATIONEN AUS. DAS THEATER BETEILIGT SICH MIT EINER KOOPERATIONSSUMME, INHALTLICHER UND ORGANISATORISCHER UNTERSTÜTZUNG AN DER ENTSTEHUNG DER BEIDEN THEATERPRODUKTIONEN. MODEN UND TENDENZEN SIND UNS EINERLEI. WO WIR AUFHORCHEN: GUTE GESCHICHTEN, ZWEIFEL AN GEWISSHEITEN, DIE SPRACHE DER DINGE, ERHELLENDE UND SCHOCKIERENDE PERSPEKTIVWECHSEL.

WIR ERWARTEN EURE IDEEN UND VORSCHLÄGE BIS ZUM 30. Juni 2021.
 

Wir beraten dann im gesamten Theaterteam, welche Projekte wir zu einer Kooperation 2022 einladen wollen. Danach besprechen wir gemeinsam mit den Teams, wie wir diese Kooperation gestalten.

Sendet Eure Vorschläge an:
Societaetstheater Dresden
An der Dreikönigskirche 1a
01097 Dresden

oder an: heiki.ikkola@societaetstheater.de

Heiki Ikkola & das Team des Societaetstheaters

SCOTT MATTHEW

11. Oktober 2021

Scott Matthew, das ist der mit der hohen Stimme und dem tiefen Bart. Matthew fühlt Musik und er singt mit seinem Bariton die Hörer an, bis es kein Entkommen mehr gibt vor dem Empfinden.

DÜSSELDORF DÜSTERBOYS + Special Guest

1. Dezember 2021

Die DüDüs feiern die Armseligkeit ihres Absturzlebens und bilden einen schönen Kontrast zum Trimm-dich-Pop der deutschen Gegenwart.

DUO STIEHLER/LUCACIU

11. Dezember 2021

Weihnachten ist die Zeit der Traditionen: die Weihnachtskonzerte des Duos Stiehler/Lucaciu gehören ab jetzt dazu.

 

 

03. Juli 2021 I 20:00 Uhr I Gartenbühne

THE OCELOTS – die beiden Zwillingsbrüder Brandon & Ashley Watson aus dem irischen Wexford haben ihr Songwriting und ihre musikalischen Erfahrungen vereint und bieten eine kraftvolle Mischung aus satten Harmonien und reinem akustischen Folk. Ihre Musik erinnert an die lebhafte Leichtigkeit von Simon & Garfunkel und frühen Bob Dylan Songs. Sie selbst bezeichnen sich als „Free Spirits“ – ihre YouTube-Videos werden in den Städten, in denen sie gerade spielen, stets live und improvisiert aufgenommen: unter Brücken, an Rathäusern, in Stadtparks… Zugleich aber sind sie auf immer größeren Bühnen zu Hause.