LA LEÇON
Von Eugène Ionesco mit Tom Quaas & Kaya Loewe
Inhalt
Ein Klassenzimmer. Zwei Menschen. Ein Albtraum. Es ist Sommer, der Abiball ist vorbei und die Zeugnisse wurden ausgegeben. Während ihre Freundinnen auf Weltreise gehen, entschließt sich die junge, wissbegierige Frau, mit den Vorbereitungen für das im Herbstsemester startende Studium zu beginnen. Dazu hat sie einen Kurs bei einem hoch angesehen Professor der Uni gebucht – ein scheinbar harmloser Privatunterricht beginnt. Der Professor, zuerst charmant und höflich, offenbart nach und nach seine dunkle Seite. Aus dem freundlichen, älteren Lehrer wird ein Tyrann, ein Diktator im Geiste, ein Besessener, der Wissen in Wahnsinn und Sprache in eine Waffe verwandelt. Was ist noch real in diesem sprachgewaltigen Albtraum? Was ist Bildung – und was Missbrauch von Macht?
Das Stück von Eugène Ionesco (1909-1994) gehört zu den bedeutendsten Werken des Absurden Theaters. Es ist keine einfache Komödie, sondern ein poetischer Horrortrip: ein surreales Spiel um Machtstrukturen und eine Reise in die düsteren Abgründe menschlicher Beziehungen. Hier kämpfen nicht nur Lehrer und Schülerin gegeneinander, sondern auch Alt gegen Jung, Ordnung gegen Chaos, Leben gegen Zerstörung. Ein Theatererlebnis voller Rhythmus, Poesie und psychologischer Spannung – grotesk, verstörend und faszinierend zugleich.
Mitwirkende
Schauspiel: Tom Quaas, Kaya Loewe | Regie: Arne Retzlaff | Video: José-Alexander Retzlaff | Video Equipment: ravir film
Premiere: 26.09.2025
Die Produktion entstand in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.
Dauer: ca. 60 Minuten
- Voll:
- 20 Euro
- Ermäßigt:
- 15 Euro
- Schüler*innen, Studierende, Bürgergeld-empfänger*innen:
- 8 Euro
- Solipreis:
- 30 Euro
Beim Ticketkauf online, bei einer Reservix-Vorverkaufsstelle und an der Abendkasse fallen Gebühren an. Diese entfallen im Vorverkauf an unserer Theaterkasse.
Pressezitate
»Mit mulmigerem Gefühl könnte man einen Theatersaal kaum verlassen. Gleichwohl sei ein Besuch im Societaetstheater jedem ans Herz gelegt: Stück, Inszenierung und die gezeigte Schauspielkunst der beiden Akteure sind einfach gut. (…) Der absolute Hammer ist, wie Loewe die Hauptstädte sämtlicher afrikanischer Länder in Poetry-Slam-Manier herunter rappt.« (Dresdner Neueste Nachrichten)