Foto: André Wirsig

GHOST TRAIN

Eine Theater-Geisterbahn der Cie. Freaks und Fremde

Schauspiel & Figurentheater

Inhalt

Menschen wollen nicht nur glücklich sein, sie suchen Sinn. Dazu gehört auch die Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit, mit dem Schrecken und dem Unbekannten. So eine Sinnsuche kann einem durchaus das Herz bis zum Hals schlagen lassen. Das ist nichts für schwache Gemüter. Die Cie. Freaks und Fremde begibt sich auf Geisterfahrt – durch die Zeiten, Sphären und Kulturen. Während sich die Schreckgestalten traditioneller Geisterbahnen und Jahrmarktsattraktionen jedoch meist an Monstern aus Literatur, Film oder Computerspielen orientieren, fährt der GHOST TRAIN von Freaks und Fremde in die Welt persönlicher Abgründe. Sie begegnen Dämonen des Alltags und beschwören die Geister der Vergangenheit. Mit der Kunst des Geräusche-Machens, Objekt- und Puppentheater, mit Live-Musik, Projektionen und Illusionen fahren sie mit ihrem Publikum durch den Abgrund der Nacht bis zum Sonnenaufgang.

Dieser Zug macht auf seiner Fahrt an unerwarteten Orten halt. Es geht nicht um den schnellen Grusel, wenn Riesenspinnen, Zombies oder Vampire auftauchen oder Skelette, die Hinrichtungsszenen nachspielen. Freaks und Fremde spüren dem Moment nach, der nach dem Schrecken kommt. Die Reise führt zu Geist und Geistern in jeglicher Erscheinungsform und jeglichem Wortsinn. Das Fremde und Unerklärbare nimmt hier Gestalt an. Das scheinbar Tote wird beseelt und steht uns atmend und fragend gegenüber. Wie materialisiert sich das Nicht-Materielle, das Unbegreifbare? Einsteigen bitte!

»Wo keine Götter sind, walten Gespenster.« (Novalis, 1799)

Mitwirkende

Künstlerische Leitung, Szenografie, Spiel: Sabine Köhler, Heiki Ikkola | Komposition, Live-Musik: Tobias Herzz Hallbauer | Technische Leitung, Licht: Josia Werth | Video-Projektionen, Mitarbeit Ton: Beate Oxenfart | Mitarbeit Ausstattung: Bärbel Haage | Mitarbeit Ton und Sound: Frieder Zimmermann | Mitarbeit Regie und Dramaturgie: Jörg Lehmann | Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

Eine Koproduktion mit dem Societaetstheater Dresden
Premiere: 19.09.2026, Societaetstheater

Dauer: ca. 90 Minuten

Freitag I 16.10.2026 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal
Samstag I 17.10.2026 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal
Voll:
22 Euro
Ermäßigt:
17 Euro
Schüler*innen, Studierende, Bürgergeld-empfänger*innen:
10 Euro
Soliticket:
30 Euro

Beim Ticketkauf online und bei einer Reservix-Vorverkaufsstelle fallen Gebühren an. Diese entfallen beim Kauf an unserer Theaterkasse.

Ergänzungen / Hinweise

Nach der Vorstellung am 19.09.2026: Premieren-Party mit Krambambuli!

Pressezitate

»Getragen von der Erkenntnis ›Ihr Menschen liebt eure Geister und fürchtet doch ihre Anwesenheit‹, wird Objekt- und Puppentheater geboten, ergänzt um Video-Projektionen und Illusionen, abgerundet durch famose Bild- und Toneffekte. (…) Und es ist überhaupt und vor allem ein ›Stück‹, bei dem nicht nur Skelett- und Totenschädelfans auf ihre Kosten kommen, sondern nicht zu knapp auch der Bildungsbürger. (…) Manchmal wird ein Lied eingestimmt. So etwa ›Sweet Dreams (Are Made of This)‹ und jede Wette drauf – schräger-schauriger-schöner hat man diesen Hit der Eurythmics von 1983 noch nie gehört.« (DNN)

»Schon die ersten tiefen Bässe lassen den Boden vibrieren. Die Geisterbahn setzt sich rumpelnd in Bewegung, langsam zunächst, dann immer unheimlicher. Sie fährt durch eine Welt, in der Körper ihre Ordnung verloren haben und die Grenzen zwischen Mensch, Tier und Untoten verschwimmen. (…) In ›Ghost Train‹ geht es gleichermaßen um Exorzismus wie um gestaltannehmende Jacken, um verängstigte Menschen wie moralische Tiere oder einfach um den kleinen Jungen, der im Keller seines Dresdner Plattenbaus sein Fahrrad abstellt und Angst hat, dort auf geschichtsträchtige Genossen zu treffen. (…) Die Gestalten scheinen aus allen Ecken dieser Geisterbahn zu kriechen: blutüberströmte Gespenster, unförmige Vogelwesen, sprechende Skelette und ein Baby als Schlappmaulpuppe. (…) Trotz Schienenverkehr werden (die Gäste) pünktlich zu ihren Plätzen gewiesen und pünktlich wieder entlassen. Dem danken die Mitfahrenden mit Applaus und Jubelrufen.« (Sächsische Zeitung)

Diese Produktion wurde gefördert von