Foto: Amnon Bikovsky

DREI VERSUCHE DER GOJIFIZIERUNG

Ein Dokumentarfilm von Michaela Kobsa-Mark (USA/AUT/DE)

Film & Gespräch

Inhalt

Einer in Berlin lebenden Jüdin reicht’s. Sie beschließt, in drei Versuchen herauszufinden, ob und wie sie aufhören kann, Jüdin zu sein. In ihrem Dokumentarfilm begleitet Michaela Kobsa-Mark ihren eigenen humorvollen, ehrlichen und zunehmend widersprüchlichen Versuch, eine »Goje« – also eine Nichtjüdin – zu werden. Dabei begegnet sie Gojs und Juden gleichermaßen und stößt auf Fragen, die größer sind als ihr Experiment: Wem gehört das Jüdischsein? Wer definiert es – die Deutschen oder die Juden? Und was passiert, wenn der Versuch, das Judentum hinter sich zu lassen, am Ende vielleicht jüdischer macht als je zuvor? Der Film blickt mit Witz, Nähe und großer Offenheit auf diasporische Identitäten in Deutschland, auf Minderheitenzugehörigkeit, Deutschsein und die Sehnsucht, sich selbst neu zu verorten. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

Michaela Kobsa-Mark ist eine amerikanisch-deutsch-österreichische Dokumentarfilmerin; ihre Arbeit verbindet ethnografische Praxis, partizipative Methoden, Humor und Intimität. 

Mitwirkende

Regie, Produktion, Schnitt: Michaela Kobsa-Mark | DOP: Markus Ott, Amnon »Nono« Bikovsky | Set-Ton: Skye Macdonald | Sound Design: Perschya Chehrazi | Color Grading: Markus Ott | Produktionsassistenz: Wal Solon, Leyzer Ber, Lara Gottschalk | Dramaturgisches Feedback: Revan Sarikaya

Entstanden im Rahmen von LABA: A Laboratory for Jewish Culture Residency.

Dauer: 48 Minuten (Film)

Montag I 02.11.2026 I 20:00 Uhr I Foyer

Jüdische Woche Dresden 2026

Voll:
12 Euro
Ermäßigt:
8 Euro

Beim Ticketkauf online und bei einer Reservix-Vorverkaufsstelle fallen Gebühren an. Diese entfallen beim Kauf an unserer Theaterkasse.

Ergänzungen / Hinweise

Deutsch und Englisch mit englischen Untertiteln.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.

Pressezitate

»Ein humoristischer Essayfilm, der Gedanken und Widersprüche öffnet, anstatt sie zu schließen.« (Jüdisches Filmfestival Wien)