DIE EWIGE SCHRIFT – EINE TORA FÜR DRESDEN
Öffentliches Schreibprojekt
Inhalt
Wie entsteht eine Tora? Welche Materialien und Regeln gehören zu einer Schriftkultur, die seit Jahrtausenden Wissen bewahrt, Gemeinschaft stiftet und Orientierung gibt? Während der Jüdischen Woche wird der Thomae-Pavillon am Societaetstheater zu einem öffentlichen Schreibort. Hier können Besucher*innen miterleben, wie nach den traditionellen Vorschriften jüdischer Schriftkultur an einer neuen, handgeschriebenen Sefer Tora für Dresden gearbeitet wird. Das Schreiben auf koscherem Pergament erfordert besondere Kenntnisse, große Sorgfalt und Konzentration. Jeder einzelne Buchstabe folgt festgelegten Regeln.
DIE EWIGE SCHRIFT – EINE TORA FÜR DRESDEN ist ein europaweit einmaliges Projekt, das von der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden in Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden realisiert wird. Es zeigt die Entstehung einer handgeschriebenen Tora-Rolle (Sefer Tora) in einem gläsernen Pavillon auf dem Vorplatz des Stadtmuseums und an anderen Orten. Über einen Zeitraum von 18 Monaten schreibt eine ausgebildete Schreiberin (Soferet) öffentlich Buchstabe für Buchstabe. Das Projekt begann am 21. August 2025 und ist im Rahmen der Jüdischen Woche am Societaetstheater zu Gast. Es eröffnet die seltene Möglichkeit, diese rituelle und handwerkliche Praxis aus unmittelbarer Nähe kennenzulernen. Zugleich lädt es dazu ein, über die Bedeutung der Tora, die Weitergabe von Wissen und gelebtes jüdisches Leben in der Gegenwart ins Gespräch zu kommen.
Mitwirkende
Ein Projekt der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden in Kooperation mit dem Stadtmuseum Dresden | Projektleitung, Kuratierung, Vortrag: Jahna Dahms | Öffentliches Schreiben: Liora Mendez
Jüdische Woche Dresden 2026
Jüdische Woche Dresden 2026
Jüdische Woche Dresden 2026
Jüdische Woche Dresden 2026
Jüdische Woche Dresden 2026
Ergänzungen / Hinweise
+++ Am Sonntag, 1. November, 14:00 Uhr stellt die Kuratorin Jahna Dahms das Schreibprojekt in einem Vortrag vor. +++
Diese Produktion wurde gefördert von