Foto: André Wirsig

ICH ERWARTE DIE ANKUNFT DES TEUFELS

Mary MacLane

Schauspiel

Inhalt

»Ich möchte mich der Welt zeigen. Ich möchte Ruhm erlangen!« Das ruft uns Mary MacLane entgegen, 19 Jahre alt, und, wie sie von sich selbst sagt, ein Genie. Witzig plaudert sie über den Zustand ihrer inneren Organe, scharfsinnig reißt sie die Konventionen ihrer Zeit nieder. Sie spricht über Feminismus, Sex und Ehe. Ein verzweifelter, einsamer Teenager, unverstanden von der Welt, wartet auf die Ankunft des Teufels, der ihr das Glück bringen soll.

Mary MacLanes 1902 erschienenes Tagebuch wurde zum Skandal und bescherte ihr den heiß ersehnten Ruhm. Philipp Lux und Oda Jekaterina haben daraus eine ONE-WOMAN-SHOW im Varietéstil gemacht, ein zeitloses Manifest weiblicher Selbstermächtigung.

Mitwirkende

Regie: Philipp Lux | Darstellerin: Oda Jekaterina | Autorenrechte: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH | Deutsche Übersetzung: Ann Cotton

Dauer: 80 Minuten

Donnerstag I 22.10.2020 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal

Premiere

Freitag I 23.10.2020 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal
Samstag I 24.10.2020 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal
Donnerstag I 26.11.2020 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal

Veranstaltung entfällt

Freitag I 27.11.2020 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal

Veranstaltung entfällt

Samstag I 28.11.2020 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal

Veranstaltung entfällt

Voll:
16 Euro
ermäßigt:
12,00
Schüler, Studenten, Theatercard:
6,50

Pressezitate

»Oda Jekaterina macht ihre Sache grandios, sie beherrscht die Tragikomik schlafwandlerisch, sie ist dieses theatralische Geschöpf, das nach den ersten Megaphon-Ansagen die edle Robe ablegt, um den größten Teil des Abends in amerikanisch-keuscher Unterwäsche à la „Unsere kleine Farm“ zu gestalten. (…) Sie hat der Welt drängende Themen geliefert, diese Mary MacLane, und auch wenn sie es teilweise in pubertierender, lärmender Art getan hat: Viel davon ist bis heute aktuell. Schließlich regiert (noch) ein pubertierender, lärmender Mann die wichtigste Nation der westlichen Welt. Und was ist nun mit dem Teufel? Er ist eine Sehnsuchtsgestalt für die 19-Jährige. Er soll sie erlösen – von „freundlichen, alten Damen“, von „Hüften, die wackeln, wenn man geht“, von „jeder Farbe außer Weiß“ – und letztlich auch von ihr selbst.« (DNN)