Foto: Gunter Krammer | Karen Schultze

HOLY COWS

Yaron Shamir (Berlin)

Tanztheater

Inhalt

Als »Heilige Kuh« bezeichnet Yaron Shamir das, woran das Herz hängt, das, was jedem Menschen, wo immer er sich aufhält, wichtig oder eben »heilig« ist. Doch, wenn man in ein anderes Land geht, dann wird beim Ankommen diese Kuh Erschütterungen ausgesetzt sein. Sie trifft auf Wertvorstellungen der dort Einheimischen, auf Tabus und immer wieder auf Grenzen.

Yaron Shamir entschied sich, 1998 seine Offizierslaufbahn beim israelischen Militär aufzugeben und nach Berlin zu ziehen, um dort Tänzer und Choreograph zu werden. In der Produktion »Holy Cows« thematisiert er seine Erfahrungen aus der Zeit der Grenzüberschreitung und seines Neuanfangs.

Mitwirkende

Choreographie und Konzept: Yaron Shamir | Tanz: Tobias Weikamp, Nora Vladiguerov | Musik: Alex Stolze (part 1), Hior Chronik, Giorgos Papadopoulos (part 2), Stefan Menzel, Sandrow M (part 3) | Grafik-Design & Projektmanagement: Annette Plaz | Kuh-Plastik: Hans Kellett | Kostüm: Sara Wendt |

Dauer: 60 Min.

Donnerstag I 27.05.2021 I 19:30 Uhr I Kleine Bühne

Veranstaltung entfällt

Freitag I 28.05.2021 I 19:30 Uhr I Kleine Bühne

Veranstaltung entfällt

Voll:
16 Euro
Ermäßigt:
12 Euro
Schüler, Studenten, Theatercard:
6,50 Euro

Pressezitate

»Ein Duo von entfesselter Agressivität (...) fantastisch schön und überwältigend bedrückend (...). Es ist eine große Stunde des Tanzes. Nur Tanz kann so intensiv beschwören, was ungreifbar ist.« (Die Rheinpfalz)

»Eine grandiose Tanzleistung von packender Intensitat.« (Bonner Generalanzeiger)

»Nora Vladiguerov gab dem Solo über das Heimischwerden und Wurzelschlagen in einem fremden Land große Eindringlichkeit, Anmut und Würde.« (Der Reutlinger Generalanzeiger)

»Nora Vladiguerov (tanzt) den zweiten Part überaus gelungen (..), Tobias Weikamp gelingt es (…) gleich zu Beginn auf hervorragende Weise, diese Spannung {zwischen der Entscheidung, im fremden Land zu bleiben oder zu gehen} tänzerisch darzustellen. (Mannheimer Morgen)

Diese Veranstaltung wurde gefördert von