Foto/Collage: André Wirsig

DU BIST MEINE MUTTER

Joop Admiraal

Inhalt

Er: »Mutter, ich habe ein Stück über dich gemacht. Es heißt: DU BIST MEINE MUTTER. Und alles, was ich darin sage – denn ich spiele dich – hast du in Wirklichkeit auch gesagt. Also hast eigentlich du das Stück für mich geschrieben.«

Ein Sohn spricht zu seiner Mutter. Der regelmäßige Besuch im Heim ist sein Sonntagsritual. Die Stunden sind oft quälend, doch geben sie dem Sohn Trost und Schutz. Erinnerungen und Begegnungen verschwimmen vor dem Hintergrund des zunehmenden Vergessens. Zwischen Realität und schwer zu greifender Phantasie entwickelt sich eine liebevolle Zeremonie des gemeinsamen Abschieds.
Er: »Am Ende spiele ich eine Szene, da liegst du im Krankenhaus und sagst, dass du nicht mehr leben willst. Und manche Menschen denken, dass du dann auch wirklich stirbst. Aber so einfach ist das nicht. Du lebst noch.«

 

Mitwirkende

Regie: Arne Retzlaff | Schauspiel: Tom Quaas | Aufführungsrechte: Litag Theaterverlag GmbH & Co. KG

Dauer: ca. 90 Minuten

Dienstag I 28.09.2021 I 19:30 Uhr I Kleine Bühne

Premiere

Mittwoch I 29.09.2021 I 19:30 Uhr I Kleine Bühne
Donnerstag I 30.09.2021 I 19:30 Uhr I Kleine Bühne
Mittwoch I 13.10.2021 I 19:30 Uhr I Kleine Bühne
Sonntag I 17.10.2021 I 19:30 Uhr I Kleine Bühne

Ergänzungen / Hinweise

Zur möglichen Kontaktnachverfolgung nehmen wir bei der Buchung Ihrer Karten Ihren Namen und eine Telefonnummer bzw. E-Mailadresse auf. Aktuell dürfen nur Gäste mit gültigem Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion, einem negativen Testergebnis (max. 24 h alt, aus einem Testzentrum) oder einem Impfzertifikat in die Vorstellungen. Die Maskenpflicht herrscht sowohl im Theater als auch im Theatergarten, am Platz können Sie aber darauf verzichten.

Pressezitate

»DU BIST MEINE MUTTER` ist vielleicht das persönlichste Stück des experimentierfreudigen Theatermachers Joop Admiral, erzählt er darin doch die Begegnung mit seiner demenzkranken Mutter, die im Pflegeheim wohnt. Ein gemeinsamer Nachmittag, so könnte man meinen, ist keine große Sache. Hier schon, denn der Mutter fehlen die gemeinsamen Erlebnisse, an die der Sohn anknüpfen möchte. Um dieses innere Dilemma zu lösen, wendet Joop Admiral einen dramaturgischen Kniff an: Er lässt den Sohn die Rolle der Mutter übernehmen. Als er wieder fährt, bleibt sie, ein Teil von ihm, dort zurück. « (Litag Theaterverlag)