Foto: Sebastian Hoppe / Grafik: Anett Bauer

DIE STANZ III: DIE STANZ IM DSCHUNGEL

Theaterserie von Albrecht Hirche

Schauspiel

Inhalt

Joschka, der Sohn von Bridget Stanz, taucht auf – endlich ist er nicht mehr nur eine Figur in den Köpfen der Zuschauer. Joschka hat seine Mutter Bridget seit Jahren nicht gesehen, dafür ein liebevolles Verhältnis zu seinem Vater Konrad entwickelt. Die Stanz aber sehnt sich nach ihrem einzigen Kind. Sie arrangiert ein Treffen auf neutralem Grund und im Beisein ihres Sozialarbeiters, dem Gerd, der immer noch mit ihrer Schwester Marlene zusammen ist. Geht das Treffen gut, könnte sich das positiv auf ihr Kontaktverbot zu Joschka auswirken. Alle treffen sich im Dschungel. Doch Joschka hat viele Fragen und so brechen alte Konflikte auf, die irgendwie gelöst werden müssen…

5 Spieler 1 Dschungel - viele knackende Äste. DIE STANZ IM DSCHUNGEL ist nicht einfach nur ein weiteres Kapitel im bewegten Leben von Bridget Stanz. Der 3. Teil der Stanz-Serie thematisiert die Herausforderungen in einer zerrissenen ostdeutschen Familie im Zentrum einer gesellschaftlichen Krise.

Der 3. Teil ist unabhängig von den ersten beiden Teilen DIE STANZ IN GRENZLAND und DIE STANZ GANZ NAH zu sehen und zu verstehen. Wer die ersten beiden Teile schon gesehen hat, auch gut, denn DIE STANZ IM DSCHUNGEL trägt zur Erhellung der ersten beiden Teile bei, beleuchtet Aspekte aus neuen Perspektiven, greift die Handlung vom Ende des zweiten Teils wieder auf…  

STANZ: Und alles wegen die Scheiß Partei.

MARLENE: Schlimm! Du! Wird immer schlimmer. (…) Wird das ganze Land dran krepieren. (…)

STANZ: Kann man sich verstecken hier. In der Ödnis. Findet uns keiner.

MARLENE: Schlimm, wenn man sich vor der Welt verstecken muss.
 

Einsteigen, einatmen, sacken lassen, wiederkommen, zurückspulen, springen – einfach mitgehen, es immer wieder tun, es immer wieder erleben – denn auch DU bist Bridget!
»Wat machste heut Abend? Ich brauch mal wieder nen Schuss Bridget!« Fühlt man, schmeckt man, liebt man, brauch man immer wieder. STANZ 1 bis 4, langsam steigern, die ganz Harten steigen höher ein – bis der Arzt sagt; Versuchen Sie mal STANZ 1 oder 2, dann 3, dann 4 und dann wieder von vorn! Fetzt, dreht, spiegelt – so gut, wenn Bridget für dich durch die Scheiße rennt!

Mitwirkende

Text, Regie, Ausstattung, Künstlerische Leitung: Albrecht Hirche | Spiel: Iris Pickhard (Bridget Stanz) | Sabine Köhler (Marlene) | Oliver Dressel (Sozialarbeiter Gerd) | Boris Schwiebert (Konrad) | Andi Valandi (Joschka) | Licht: Anton Ihlenfeldt | Produktionsleitung: Nicole Meier (art.revolution) | In Koproduktion mit dem Societaetstheater Dresden und der Cie. Freaks und Fremde | Aufführungs- und Produktionsort: Societaetstheater Dresden, Zentralwerk, projekttheater Dresden

 

Dauer: ca. 90 Minuten

Donnerstag I 25.04.2024 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal

Premiere

Freitag I 26.04.2024 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal
Samstag I 27.04.2024 I 20:00 Uhr I Gutmann-Saal
Donnerstag I 30.05.2024 I 20:00 Uhr I Zentralwerk, 01127 Dresden, Zugang über Heidestraße
Voll:
18 Euro
Ermäßigt:
13 Euro
Schüler:innen, Studierende, Bürgergeld-empfänger:innen:
8 Euro

Beim Online-Ticketkauf sowie beim Kauf in einer reservix-Vorverkaufsstelle fallen zusätzliche Gebühren an. Diese entfallen beim Kauf an unserer Theaterkasse.

Diese Veranstaltung wurde gefördert von