DAVAGARIKO

Veranstaltet vom Verein Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden e.V.

Konzert

Inhalt

DAVAGARIKO interpretieren traditionelle sephardische Lieder in ganz eigenen Versionen sowie neu komponierte Lieder auf Ladino. Die traditionellen Lieder sind zum Teil Jahrhunderte alt, sie wurden noch im mittelalterlichen Spanien vor der Vertreibung der Juden im Jahr 1492 gesungen. Im Programm hat die Band aber auch neuere Songs aus den Ländern, in denen sich Juden später niederließen - zum Beispiel auf dem Balkan oder in Nordafrika. Die lokalen musikalischen und sprachlichen Einflüsse dieser Länder färbten wiederrum auf ihre Musik ab. Unabhängig von ihrer Herkunft sind es Lieder über Heimweh und Sehnsucht, Hoffnung und Liebe.

Die sephardische Band bildet den musikalischen Abschluss des ersten Symposiumabends mit dem Titel »Jüdisch, jetzt! - Die Bedeutung jüdischer Kultur für eine demokratische Gesellschaft«, der in diesem Jahr statt der tatsächlichen Jüdischen Musik- und Theaterwoche stattfindet. Am 15. und 16. April 2024 werden interessierte Teilnehmer eingeladen, über eine lebendige jüdische Kultur nachzudenken und gemeinsam Antworten auf die Fragen zu finden, ob und wie es möglich ist, positive Erfahrungsräume für jüdische Themen zu schaffen oder welchen Stellenwert jüdische Alltagskultur im Vergleich zu Themen wie Antisemitismus, Shoah oder Israel hat.

Das Symposium wird in Kooperation mit dem Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden stattfinden, im Kulturrathaus, Königstraße 15, 01097 Dresden.

Weitere Informationen unter: www.juedische-woche-dresden.de

Mitwirkende

Band: Ares Gratal (Gesang, Saxofon), Ira Shiran (Akkordeon), Peter Somos (Perkussion), Matt Adomeit (Kontrabass)

Dauer: ca. 75 Minuten

Montag I 15.04.2024 I 19:30 Uhr I Gutmann-Saal
Vorverkauf:
17 Euro
Vorverkauf ermäßigt:
15 Euro
Abendkasse:
20 Euro
Abendkasse erm.:
18 Euro

Beim Online-Ticketkauf sowie beim Kauf in einer reservix-Vorverkaufsstelle fallen zusätzliche Gebühren an. Diese entfallen beim Kauf an unserer Theaterkasse.

Diese Veranstaltung wurde gefördert von