Kabosh Theatre

THOSE YOU PASS ON THE STREETS

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Wie tritt man das Erbe eines langen regionalen aber auch persönlich einschneidenden Konflikts an? Das Stück vom Kabosh Theatre nähert sich diesem komplexen Thema aus der Sicht der Bevölkerung. Es schaut mit den Augen der Leute, die täglich aneinander vorübergehen, denn ein gesellschaftlicher Konflikt besteht aus vielen Einzelschicksalen. Parteipolitische Positionen stehen da oft im Widerspruch zu persönlichen Bedürfnissen. Kabosh hinterfragen den Mechanismus im Umgang mit der Vergangenheit, bei dem es immer nur darauf ankommt, welche Seite was bekommen hat.
Die Inszenierung THOSE YOU PASS ON THE STREETS wurde in vielen Kommunen Nordirlands aufgeführt – sowohl vor Menschen gleicher nationaler Identität als auch unterschiedlicher. Die Rückmeldungen waren ehrlich und kraftvoll und lassen vermuten, dass die im Stück angesprochenen Themen universellen Charakter trugen und für einen Großteil der Menschen im oder nach einem Konflikt gleichermaßen gelten. Sie fragen sich, wie sie als Individuen vorankommen sollen, wenn die sie Umgebenden nicht auf gleicher Ebene mit ihnen stehen. Sie wollen sicherstellen, dass sich ihr Konflikt nicht auf die Nachfolgende Generation überträgt.
Vom speziellen Nordirland-Konflikt geht es in den Gesprächen nach der Aufführung schnell um grundsätzliche Fragen zu Wohnsituationen, Gesundheit, Bildung, Arbeitssituation, Jugend und politischer Vertretung in einem Land. Das Zusammenspiel von Inszenierung und Gespräch führt oft zu konstruktiven Schlüsseldiskussionen, die nicht nur relevant für das Verständnis der Inszenierung sind, sondern letztlich für das Verstehen einer ganzen Gesellschaft, nicht nur der nordirischen.

Die Vorstellung und auch die sich anschließende Diskussion finden auf Englisch und mit Übersetzungshilfe statt.


English version:
THOSE YOU PASS ON THE STREETS by Kabosh Theatre

The play explores the complexities of dealing with the legacy of conflict, especially when that conflict is localised and personal. It contrasts party political positioning with individual needs. It challenges the view that any mechanism for dealing with the past is simply about ‘whose side gets what’.
This play has toured to a broad range of community groups (with both single identity and cross community performances) and the feedback to date has been honest and powerful. The themes are universal and translatable for any group in conflict and post-conflict: how do we move forward as individuals when those around us are not at the same stage; how we do ensure the legacy of conflict is not passed onto the next generation?
The play is always followed by a facilitated post-show discussion where emotive issues from the play can be discussed. Through this medium we have noticed that topics of discussion are not only limited to the themes of the play but always move onto the necessities of life: housing, health, education, employment, young people, and political representation. Our experience of the play and our method is that it acts as a catalyst for informed debate about key concerns for us a society. These are universal concerns.
Mitwirkende

Darsteller: Vincent Higgins, Paula McFetridge, Carol Moore, Ciáran Nolan