Dienstagskonzert

SISTERS (USA): Wait Don't Wait

Termine
Di, 06.11.2018, 20.00 Uhr Karten
Gutmann-Saal
Abendkasse: 12.00€
Vorverkauf: 10.00€
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Die beiden Multiinstrumentalisten Andrew Vait und Emily Westman sind Bruder und Schwester, schon deshalb ist der Bandname mehr als doppelsinnig. Nach ihrem Debüt "Drink Champagne" bringen sie mit "Wait Don‘t Wait" 2017 auch gleich ihr zweites Album heraus. Erneut setzen sie darin gnadenlos auf Freude: zum Beispiel gegen globale Unterdrückung oder sexuelle Ungleichbehandlung. Die beiden sind auf der Suche nach einer konstruktiven Art der Auflehnung. Und weil das so dermaßen gutgelaunt klingt, kann mann es einfach nicht ignorieren.
Trashige Synthies, Glitter, Drama, Gedächtnismelodien mit Kopfstimme – was die Ausgangslage einer Retro-Motto-Party sein könnte, ist der Kern des Bandsounds von Emily Westman und Andrew Wait. Deren Projekt SISTERS poliert diese Pop-Facette fast vergessener Dekaden auf Hochglanz. Das Debütalbum "Drink champagne" brachte das Duo noch in Eigenregie heraus. Dafür wählten sie nicht ein beliebiges Datum, sondern den Tag der ganz großen Gefühle und des Umsatzhochs für jeden Blumenhändler. Ja, genau: Am Valentinstag 2017 veröffentlichten sie die Platte und deuteten damit an, dass sie ihre Musik auch immer ein Haarbreit neben dem Kitsch parken. Das ist jedoch kein Grund dafür, eine andere Richtung einzuschlagen. Mit Mut zu dieser Eigenheit bringt sich der Nachfolger "Wait don't wait" in Stellung und setzt den Sound des Prickelbrause-Erstlings fort. Ja, die Hipster-Warnblicklampe flackert auf Anschlag. Politischer Aktivismus, Retromusik, fancy Schnauzbärte – macht alles nichts, denn diese Songs verdienen keine Schubladen. (Michael Rubach, plattentest.de)
Mitwirkende

Musik: Andrew Vait und Emily Westman

Pressestimmen

„Nahezu jeder Song schraubt sich nachhaltig in den Gehörgang. Das neue Werk ist ein Plädoyer für Spielfreude und einen souveränen Umgang mit den eigenen Gefühlen. (…) Das Duo nimmt all das Schillernde, all das Pompöse, aber auch all das Tanzbare der Musik vor der digitalen Umwälzung ins Visier, mit geradezu detailreichen Arrangements. Stellenweise wundert man sich, wie das nur zwei Menschen so hinbekommen haben. Sisters schaffen es gleichzeitig melancholisch und mitreißend zu sein.“ (Plattentests.de)

“If you don't already, you're going to love this band.” (Seattle Magazine)

“The formally trained pair wield all their talents—harmonizing, drumming, playing synth and God knows how many other instruments — often all at once.” (Seattle Weekly)