Philipp Hochmair & die Elektrohand Gottes

SCHILLERballaden

Termine
Sa, 09.12.2017, 20.00 Uhr Karten
Gutmann-Saal | Dresden-Premiere
Voll: 16.00€
ermäßigt: 12.00€
Schüler, Studenten, Theatercard: 6.50€
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Eine Klassiker-Übermalung und Befreiung. Ein Teilchenbeschleuniger, in dem Verse und Rave kollidieren, um unmittelbar aufzublitzen. Die Balladen-Ingenieure der Elektrohand Gottes schrauben sich in die Eingeweide einer zeitlosen Welt. GlockeTaucherBürgschaftHandschuh: von der schnellen Nummer bis zum Seelen-Trip ist alles möglich.
Der Schauspieler Philipp Hochmair studierte u.a. bei Klaus Maria Brandauer, ist Ensemblemitglied im Hamburger Thalia Theater und wurde in die Ehrengalerie des Wiener Burgtheaters aufgenommen. Er ist aktuell auch in einigen Fernsehproduktionen zu erleben.
Nach wilder Performance in einer Garage in Zabeltitz, Live-Show in der RadioEins-Dachlounge über den Dächern Berlins und einer furiosen offiziellen Premiere beim „Schwimmenden Salon“ im Thermalbad Vöslau (A) sind der „Bildungsbürgerpunk“ („Die Presse“, Juli 2017) Philipp Hochmair und die drei Musiker der Elektrohand Gottes an Schlagzeug, Gitarre und jeder Menge Elektronik mit den „SCHILLERballaden“ nun erstmalig in Dresden zu erleben.

Die Besetzung im Detail:

Philipp Hochmair:
geboren 1973 in Wien. Schauspieler. Engagements am Burgtheater und Thalia Theater. Bekannt aus Theater, Film und Fernsehen: u.a. „Vorstadtweiber“, „Kater“ (2016), „Tatort“.
Solo-Programme: „Werther!“ (Goethe), „Amerika“, „Prozess“ (beide Kafka)und „Jedermann“ (Hugo von Hofmannsthal).

Tobias Herzz-Hallbauer:
geboren 1974 in Dresden. Freischaffender Künstler. Er ist hauptsächlich als Musiker tätig und beschäftigt sich mit der Umsetzung genreübergreifender Projekte (Bühne, Literatur, visuelle Medien).

Jörg Schittkowski:
geboren 1966 in Dresden. Er ist Bassist und Elektroklangkünstler. Für seine Arbeit greift er im Besonderen auf ungewöhnliche Elektroinstrumente zurück und erzeugt so einmalige Sounds.

Alwin Weber:
geboren 1984 in Dresden. Er ist als Musiker und Künstler genreübergreifend aktiv, ist Schlagzeuger und Circuit-Bending-Ikone und seit 2016 das neueste Mitglied der Elektrohand Gottes.
Mitwirkende

Stimme, Performance: Philipp Hochmair | Musik: Alwin Weber (drumpads, electr), Jörg Schittkowski (synth, electr), Tobias Herzz Hallbauer (git, electr)

Foto: Heike Blenk

Pressestimmen

„Fremde, berühmte Innenwelten im Alleingang zu erkunden, das ist so etwas wie Hochmairs Geschäftsmodell geworden, das „wächst und wuchert“, seit er 1997 mit Nicolas Stemann als Regisseur Goethes „Werther“ als Low-Budget-Solo im Nürnberger Klassenzimmer ersonnen hat. Dass diese Art der Performance genau seines ist, hat er damals schon gedacht, „aber dass das 20 Jahre später auf den größten Bühnen im deutschen Sprachraum auf dem Spielplan steht, war natürlich nicht zu wissen gewesen.“ (Die Presse)

Andrea Schurian: Warum komprimieren Sie eigentlich so gern Mehrpersonen-Dramen zu Soloperformances?

Philipp Hochmair: Man nimmt den ganzen Ballast weg, eine komplexe Geschichte wird, auch durch die Verzerrung, die sich dadurch ergibt, dass es nur einen Darsteller gibt, verständlicher und persönlicher. Der Zuschauer kann sich über den Performer viel besser mit der Dimension der Geschichte identifizieren.

(www.andreaschurian.at)