Theaterzirkus Dresden

OPER OHNE SÄNGER - FREISCHÜTZ

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Nach FAUST OHNE WORTE und BEETHOVEN OHNE MUSIK steht mit OPER OHNE SÄNGER-FREISCHÜTZ die Vollendung der Trilogie bevor. Theaterzirkusdirektor Tom Quaas holt für die Interpretation der romantischen Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber Clowns und Pantomimen aus Prag an seine Seite, um ein Illusions- und Schwarzlichttheater mit stilistischen Mitteln des Laterna Magica zu erschaffen – ganz ohne Sänger.
Die Oper wird zwar häufig als „erste deutsche Nationaloper“ bezeichnet, spielt aber in den böhmischen Wäldern. Die Handlung ist bekannt: Der treffsichere Jäger Max muss, um die Hand seiner geliebten Agathe freien zu dürfen, einen Probeschuss bestehen. Doch der eifersüchtige Jägerbursche Kaspar hat sich mit dem Teufel höchstpersönlich eingelassen und will Max ins Verderben stürzen…
Mitwirkende

Regie: Tom Quaas | Darsteller: Stevo Capko, Anicka Kukucz, Michaela Stara, Vojta Svoboda, Jonatan Vnoucek, n.N. | Clownerie: Rainer König | Dramaturgie: Therese Schmidt | Bühne & Kostüm: Tilo Schiemenz | Choreographie: Helena Fernandino | Illusion: Wolfram von Bodecker | Assistenz: Paula Henke-Quaas

Fotos: HL Böhme

Pressestimmen

„Webers Opus Magnum der musikalischen Romantik diente als Grundlage dieser von Tom Quaas in Szene gesetzten „Freischütz – Oper ohne Sänger“, in der es nicht zu knapp unheimlich wird. Es fängt schon damit an, dass in bestimmten Szenen ein Gemälde frei nach Albrecht Dürers berühmtem Stich „Ritter, Tod und Bayern-Fan“, pardon, „Ritter, Tod und Teufel“ die Hintergrundkulisse bildet. Zudem zittern zuhauf vielleicht nicht morsche Knochen, wohl aber tanzen sie – und ein Skelett, ähnlich fluoreszierend wie die Untoten in den einschlägigen „Fluch der Karibik“-Piratenfilmen, singt sogar, selbst dann noch, als sich erst ein Bein, dann auch noch ein Arm selbstständig macht. Diese Szene wird in Illusions- und Schwarzlichttheater-Manier mit stilistischen Mitteln der Laterna Magica dargeboten. Großes Kino mit geradezu magischer Strahlkraft.“ (DNN)

„Ein amüsanter Einfall, Webers „Freischütz“ auf diese Weise zu parodieren. Uraufführung hatte das Stück unter der Regie von Tom Quaas bei den 22. Batzdorfer Pfingstfestspielen. Quaas als Spiritus Rector in Batzdorf holte sich dafür Prager Clowns und Pantomime auf das Schloss im Meißner Land. Ihr Einsatz wird glaubwürdig, denn gleich zu Beginn werden alle Protagonisten erschossen. Zwei Tschechen, ein älterer und ein jüngerer, müssen deshalb die Geschichte auf ihre Weise fortsetzen. Und sie tun es nicht nur mit Illusion und ganz viel Mimik, sondern auch mit tschechischem Charme.“ (SäZ)