Landesbüro Darstellende Künste Sachsen präsentiert:

IMPULS#7: POLITISCHE PERFORMANCES VS. PERFORMATIVE POLITIK

Termine
(Eine kostenlose Veranstaltung. Anmeldung über "Karten")
Inhalt
Wie kaum ein anderes Künstlerkollektiv sorgt das Zentrum für Politische Schönheit mit seinen streitbaren Aktionen für massenmediale Aufmerksamkeit. Ob die Säulen der Schande vor dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke, ob der Transport von Berliner Mauerkreuzen an die EU-Außengrenze nach Bulgarien oder jüngst „Soko Chemnitz“ – eines kann der Rezipient dabei nicht sein, nämlich gleichgültig. Zugleich ist jede Aktion Inszenierung und zielt auf realpolitische Verhältnisse ab. Und das nicht im geschützten Theaterraum, sondern in der Wirklichkeit. Wie plant und organisiert das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ihre Performances? Wo verorten sie sich künstlerisch? Was wollen sie bewirken?
Als Referentin zu Gast ist Cesy Leonard. Die Künstlerin und Filmemacherin ist Stabschefin des Zentrums für Politische Schönheit in Berlin und leitet das Projekt gemeinsam mit drei Mitstreiter*innen. Neben der kreativen Konzeption der Aktionen und der Leitung des ZPS Filmdepartment etablierte sich Leonard zu einer gefragten Dozentin im In- und Ausland, u. a. an der Yale Law School, am Goethe Institut Los Angeles, an der HfBK Hamburg und Filmakademie Baden-Württemberg. Nach einer Schauspielausbildung in Berlin folgten Engagements in Fernsehen, Film und Theater. 2009 begann sie erste eigene Filme zu drehen. Diese Arbeiten führten sie 2010 zum Zentrum für Politische Schönheit, welches ihre künstlerische Heimat wurde. Ihr Film „Schuld – die Barbarei Europas“ gewann 2012 den Web Video Award, „Montags Tanzen“ lief 2015 unter anderem auf dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken. Seit 2014 lässt sie die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit mit Kameras begleiten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir Sie jedoch, sich bis zum 05.02.2019 anzumelden und beim Einlass Ihre Anmeldebestätigung sowie Ihren Lichtbildausweis vorzuweisen.

Diskriminierende, rassistische und antisemitische Symbole, Zeichen und Äußerungen sind untersagt. Besucher*innen, die dagegen verstoßen, kann Hausverbot erteilt werden.

Foto: Inga Aleknaviciute