Cie. Freaks und Fremde & Albrecht Hirche

DRACULA

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Der, den wir jagen, ist ein Menschenesser. Er liegt auf der Lauer wie ein Tiger im Dschungel. Er ist nicht einer, der zurückweicht. Selbst wenn seine abartige Intelligenz ihn sich zurückziehen heißt, so kommt er doch immer und immer wieder.
Eine düstere Phantasie mit Texten von Novalis, Stoker, Baudelaire, Houellebecq und anderen.
DRACULA kam ganz allein aus einem zerfallenen Grab in einem weltfernen Land.
Er studierte alle Sprachen, unterrichtete sich über soziales Leben, über Politik, Geldwesen und Wissenschaft. Die Aussichten, die er hat, vermehren nur seinen Appetit und schärfen seine Begierde. Wie viel mehr wird er noch vermögen, wenn eine weitere Gedankenwelt sich auftut. Er verhöhnt den Tod, gedeiht inmitten von Seuchen. Ist er Gottes Geschöpf oder Teufelswerk? Graf Dracula ist schlicht ein Verbrecher mit vielen Gesichtern. Wir wollen ihn also jagen, ausrotten, vernichten, auslöschen, pfählen, in den Staub treten.
Oder wollen wir sein wie er?

Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden - Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Diese Produktion ist eine Koproduktion der Cie. Freaks und Fremde mit dem Societaestheater Dresden und der Schaubude Berlin.
Mitwirkende

Regie: Albrecht Hirche | DarstellerInnen: Karin Herrmann, Sabine Köhler, Albrecht Hirche, Heiki Ikkola | Video, Fotos: Demian von Prittwitz | Lichtdesign: Josia Werth

Titelfoto, Teaser DracuLa: Demian von Prittwitz | Szenenfotos: André Wirsig

Pressestimmen

„Witzig, unterhaltsam, schräg – der neue Abend hat naturgemäß nicht die gesellschaftliche Relevanz und Kraft wie „Eldorado“ oder auch „Songs für Bulgakow“ und erzeugt auch nicht so eine inhärente Stimmung wie „Loving the Alien“ oder die jüngste Premiere nach Kafkas „Der Bau“, wird aber durchaus als achte Perle der Soci-Freak-Kooperation in die Annalen der Neustadt eingehen. Er endet so, wie er begann: für Bühnenfreaks vitaminhaltig wie eine Zitrone, für Theaterfremde als echte Frischblutspende.“ (DNN)

„Der neue Abend (...) ist ein Erlebnis.“ (SAX)