statt-theater FASSUNGSLOS

DER RING DER NIEGELUNGEN

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Richard Wagners DER RING DES NIBELUNGEN gilt als eines der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte. Die Themen sind so universell wie aktuell: Geld, Machtgier, Liebe, (Un-)Treue, Sex, Vertrag und Verrat … Aber 14 Stunden Opernaufführung? Die beiden RING-Enthusiasten vom statt-theater FASSUNGSLOS sind den allgemeinen Sparzwängen im Kulturbereich zum Opfer gefallen und versprechen nun den kompletten RING zu zweit in 90 Minuten aufzuführen! Um das Werk dem Publikum wirklich nahe zu bringen, wird es ganz zwanglos selbst zum Akteur.
Allerdings sind die beiden RING-Enthusiasten, Herr GMD a.D. Quosdorf (Klarinette) und Herr Langer (Rheingoldgitarre) deutlich sichtbar den allgemeinen Sparzwängen im Kulturbereich zum Opfer gefallen. Umso engagierter führen sie mit sparsamsten Mitteln durch das Werk. Was an Bühnenbild, Technik, Personal und Raum fehlt, wird mit Präzision und Leidenschaft wettgemacht - nicht immer gleicher Meinung, aber immer voller Überzeugung. Unbeirrt sehen die beiden gerade in der Not auch die Chance, das Werk endlich von Staub und Pathos zu befreien, um die inhaltliche Tiefe und die Höhe der musikalischen Genialität freizulegen.
Den ehrwürdigen Opernführer zum Zitat stets griffbereit, kämpfen sie sich durch die gewaltige Partitur, erläutern wichtige Leitmotive samt deren Woher und Wohin und geben der Wagnerschen Textdichtung Klang und Raum.
Doch Praxis geht über Theorie. Um das Werk dem Publikum wirklich nahe zu bringen und es körperlich fühlbar zu machen, wird das Publikum zum wichtigen Akteur …
„Wir bringen die Essenz des Kerns, wir machen Wagner erlebbar. Bei uns werden Sie Wagner durchdringen, fühlen, singen, lachen, schmecken, riechen - und natürlich auch hören!“
Weia! Waga! Woge, du Welle,
walle zur Wiege! Wagalaweia!
Wallala, weiala weia!
Spieldauer: ca. 90 Min.
Mitwirkende

Idee, Buch, Darsteller und Musik: Robby Langer, Bertram Quosdorf | Musik: Richard Wagner | Arrangements: Bertram Quosdorf

Fotos: Detlef Ulbrich

Pressestimmen

„Schräge, intelligente Unterhaltungskunst mit stetem Stirnzwinkern wie Augenrunzeln.“ (DNN)

„Versprochen wird der gesamte Ring in 90 Minuten – und so starten die beiden, ausgestattet mit Gitarre und Klarinette, auch zügig zum Streifzug durch Motive, Themen und Zeitgeist, verheddern sich dann aber doch hoffnungslos in eigenen Befindlichkeiten und dem Meer von Interpretationsmöglichkeiten. Das Publikum wird selbst aktiv und weiß am Ende mindestens zwei Opern des Zyklus neu zu verstehen. Wir warten auf Fortsetzung.“ (SAX)