Tanztheater Derevo

DER LETZTE CLOWN AUF ERDEN

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
In seiner neuen Produktion zelebriert DEREVO die Verewigung der kosmischen Figur des Clowns und das Verbot eines lachfreien Lebens. Mit DEREVO wird Witz zur Waffe, ein Lächeln zum Kettenhemd und das Lachen zum Magnet, „mit dem Seelen in den funkelnden Tanz der Kindheit hineingezogen werden“.
Gegründet 1988 im damaligen Leningrad von Mastermind Anton Adasinskiy, kam das Künstlerkollektiv 1996 nach Dresden. Ihr „Baum“ (russisch: Derevo) schlug Wurzeln in der Elbestadt. Inzwischen ist die Liste der hier realisierten Projekte lang. DEREVO zeigt seine Produktionen außerhalb Deutschlands auch bei Gastspielreisen in vielen Ländern der Welt, so zuletzt in den USA, in Frankreich, Norwegen, Italien, Russland, Polen, Rumänien, Serbien, Südkorea, Ungarn und im Vereinten Königreich. Neben vielen deutschen Auszeichnungen für seine Theaterprogramme – darunter der Förderpreis zum Kunstpreis Dresden – wurde DEREVO auch international mehrfach geehrt. Anton Adasinskiy wurde zum „Besten Hauptdarsteller“ für seine Rolle als Mephisto im Faust-Film von Alexander Sokurov 2012 gekührt.
Mitwirkende

Künstlerische Leitung: Darsteller: Anton Adassinsky | weitere Mitwirkende: Elena Yarovaya, Machina Dschuraewa | Licht: Igor Fomin | Sound Design, Ton: Grigory Shmidko Video-Art: Pawel Semtschenko (AKHE), VJ: Machina Dschuraewa | Design: Elena Yarovaya | Bühne: Stepan Ljubimow | Requisiten: Andrej Bobylew | Dauer: 90 Minuten

Foto: Elena Yarovaya

Pressestimmen

„Als Adassinskij seinen mephistophelischen Charme, diese betörende Zärtlichkeit den Zuschauern zuwendet, glaubt man zu sehen, er könnte noch viel, viel mehr.“ (…) „Er ist ja auch ein Meister der kleinen Gesten, in höchster Konzentration. Selbst wenn er scheinbar über die Bühne schusselt oder nicht durch die Tür passt, ist sein Körper in Spannung.“ (Sächsische Zeitung)

„Mit dem Stück wollte er nicht nur von der Geburt der Clownsgestalt und dem Lachen als Prinzip erzählen, sondern auch von der Selbstaufopferung des Clowns und seiner ewigen Wiedergeburt.“ (dpa)

„Ein Clown sagt mehr als tausend Worte. Der letzte Clown auf Erden – einer von uns. Tief gefallen, herumgeschubst, aber doch voll innerer Heiterkeit. Er gibt nicht auf und rät uns dasselbe zu tun.“ (Kulturgeflüster Dresden)