Neil LaBute

BASH - STÜCKE DER LETZTEN TAGE

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Drei kurze Geschichten: Ein Mann an einer Hotelbar erzählt von seinem Beruf und seiner Familie. Ein junges Paar berichtet von einer Partynacht mit Freunden in New York. Eine erwachsene Frau erinnert sich an ihren 14. Geburtstag. Drei Geschichten aus dem Alltag unseres Lebens. Aber wo ist der Punkt, an dem das Grauen begann?
Neil LaBute (*1963 in Detroit) studiert Film- und Theaterwissenschaft an der Brigham Young University in Provo/Utah, wo er der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beitritt. An der University of Kansas und an der New York University macht er schließlich seinen Abschluss. Er produziert Stücke, die bis an die Grenze dessen gehen, was an der sittenstrengen Mormonen-Universität erlaubt ist. Einige seiner Stücke werden unmittelbar nach der Premiere abgesetzt. Seine Karriere als Regisseur beginnt mit der Verfilmung des Stücks „In The Company Of Men“ (beim Sundance Film-Festival als Bester Film prämiert), in dem zwei Männer ein Komplott gegen eine taube Frau schmieden. Mit der Inszenierung von BASH – STÜCKE DER LETZTEN TAGE im Jahr 1999 endet seine Mitgliedschaft in der Mormonenkirche, aufgrund angeblicher religiöser Verleumdung.

Es folgen weitere Verfilmungen, darunter „Your Friends & Neighbors“ (1998), „Nurse Betty“ (der 2000 bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für das Beste Drehbuch erhielt) und „Besessen“ (2002). Im Herbst 2006 kommt LaButes Film „The Wicker Man“ mit Nicholas Cage in die Kinos.

BASH – STÜCKE DER LETZTEN TAGE wird 2001 in der Kritikerumfrage von Theater heute zum besten ausländischen Stück des Jahres gewählt und ist bislang über 30 Mal deutschsprachig inszeniert worden.
Mitwirkende

Regie: Anke Salzmann | Darsteller: Jennifer Krannich, Oda Pretzschner, Felix Defèr, Tom Mikulla | Kostüm: Julia Pommer | Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert

Fotos: Detlef Ulbrich

Pressestimmen

„Für dieses Stück eignet sich die intime Kellerbühne ideal. (…) „Bash“ wird im Soci zu spannendem Schauspielertheater, bei dem maximale Gewalt ihr banales Gesicht offenlegt. (SZ)

 „Bash – Stücke der letzten Tage“ sorgte für eine gelungene Spielzeiteröffnung im Societaetstheater. (…) Wie uns Tom Mikulla hineinzieht in seine ungeheuerliche Geschichte, in die Abgründe eines solchen Macho-Spießers, das hat Klasse. (…) Jennifer Krannich und Felix Defèr schaffen es, dass man die beiden zumindest in ihrer Liebe zueinander nicht nur als die Monster wahrnimmt, die sie in den Aktionen sind, die er fast stolz beschreibt und von denen sie nichts wissen will. Nach Abschluss dieses zweiten Parts gibt es wohlverdienten Szenen-Applaus. (…) Wie Pretzschner sich da fast die ganze Zeit im Hintergrund hält, häufig das Gesicht vom Publikum abwendet, und dennoch absolute Präsenz zeigt, ist großartig.“ (DNN)