Dienstagskonzert

BALMORHEA: CLEAR LANGUAGE (USA)

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Rob Lowe und Michael Muller gründeten ihre Minimal-Postrockband im Jahr 2006 in Austin, Texas. Erwartet haben sie nicht viel, sie wollten ihre Musik lediglich mit Freunden und der Familie teilen. Doch es kam größer. Sie tourten vielfach durch Amerika, Europa und sogar durch Asien. Ihre Musik wurde in Filmen, Radiosendern und Werbekampagnen gespielt. Sie benutzt keine Worte und wird doch überall auf der Welt verstanden. Nach ausufernden Vorgängern finden BALMORHEA mit Album Nummer 5 zum Kern ihres Schaffens zurück. Ganz roh, ganz simpel, mehr eine atmosphärische Geste als ein imposantes Ausrufezeichen.
Diese instrumentale Musik, größtenteils Klavier, ein wenig Bass, Synthies, nie überladen, drängt sich nicht in den Vordergrund, schafft es aber auch, niemals belanglos zu sein. Es ist mehr so, dass die Klänge sich charmant vom Unterbewussten ins Bewusste hochmassieren, die Hörenden zur Entspannung dirigieren. Hier sind sie eben beim Kern ihres Schaffens zurück – keine Band sonst schafft es so auf den Punkt, Atmosphären aufzunehmen und wiederzugeben. Balmorheas Musik schärft den Verstand und entspannt zugleich. „Clear Language“ bereichert, ohne sich jemals aufzudrängen, macht jeden freien Tag noch schöner, verleiht jedem Moment ein wenig Leuchten, ohne ihn zu bestimmen.

Support ist der Soundtüftler Martyn Heyne, mit seinem Debütalbum “Electric Intervals”. Neo-Klassik-Jazz mit melancholischen Popmelodien und viel Delay.
Mitwirkende

Musiker: Aisha Burns (viol), Rob Lowe (git), Michael Muller (git), Jeff Olson (drums), Sam Pankey (b) Nick Soberon (clo)

Foto: PR