Cie. Freaks und Fremde | JuWie Dance Company

ELDORADO

Termine
(diese Preise gelten nur an der Theaterkasse)
Inhalt
Die Cie. Freaks und Fremde unternahm zusammen mit der JuWie Dance Company eine dreimonatige Theaterexpedition nach Kolumbien und machte sich dort auf die Suche nach verlorenen Paradiesen, im Gepäck die »Traurigen Tropen« von Claude Levi-Strauss und »Die offenen Wunden Lateinamerikas«.
In ihrem neuen Stück stellt die Compagnie Freaks und Fremde keine geringere Frage als diese „Wie wollen wir leben? Welchem Eldorado streben wir entgegen und welchen Preis sind wir bereit zu zahlen?" Das Gold und das Silber Amerikas waren die Schlüssel, die in der Renaissance die Tore des Paradieses und die Pforten der Märkte Europas öffneten. Der Mythos vom Eldorado als Herrscher des Geldes entstand. Von Gold waren die Straßen und Häuser seines Reiches. Ein Paradies auf Erden, eine Blendung.

Diese Produktion entstand im Rahmen eines mehrjährigen Residenzprogramms, das die Cie. Freaks und Fremde mit dem Societaetstheater Dresden verbindet, sie wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden und der Stiftung Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Mitwirkende

Konzept, Ausstattung: Sabine Köhler, Heiki Ikkola | Komposition, Live-Musik: Daniel Williams | Performance: Sabine Köhler, Dirk Neumann, Heiki Ikkola | Tanz: Jule Oeft, Yamile Navarro, Alexei Bernard | Lichtdesign: Josia Werth | Produktionsleitung: Judith Hellmann

Fotos: Jean Sebastian Nass

Pressestimmen

„Der Mensch steht immer im Mittelpunkt, klein, hilflos voller Fehler. Aber er ist immer in der Lage, das Leben zu zelebrieren […] Das hilft, für den Moment wenigstens. So gesehen sind Freaks und Fremde wunderbare Trostspender.“ (DRESDNER)

„Gier plus Inquisition haben nicht nur tiefe Spuren hinterlassen, sondern letztlich ganze Kulturen weitestgehend domestiziert – ein bleibendes Trauma in ganz Lateinamerika. Das prangert der Abend schwungvoll leichtfüßig, aber tiefschürfend an, ohne je belehrend zu wirken.“ (DNN)

„Freaks und Fremde, im vorigen Jahr ausgezeichnet mit dem honorigen Dresdner Kunstpreis, gehören zu den anspruchsvollsten Darstellern der überschaubaren Freien Szene in der Stadt. Sie lieben es, die Ausdrucksmittel zu mischen, Szenen mit Schauspiel, Puppentheater, Tanz revuehaft aneinanderzureihen.“ (SZ)