DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY

Satzung des Societaetstheater e.V.

Fassung vom 03.06.2007

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "Societaetstheater e.V.".
Er ist im Vereinsregister eingetragen. Sitz des Vereins ist Dresden.


§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.
Er unterstützt die Arbeit des Dresdner Societaetstheaters (gGmbH) ideell, organisatorisch und finanziell. Damit will er einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung eines lebendigen Kulturlebens in Dresden leisten. Dazu gehört auch die Veranstaltung eigener kultureller Programme und Aktionen aller Art, auch in Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Einrichtungen.


§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

a) Ordentlichen Mitgliedern:

Ordentliche Mitglieder können Personen oder Personengruppen sein, die durch eine Person vertreten werden. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich oder persönlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht. Bei Ablehnung des Antrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe für die Ablehnung zu nennen. Die Mitgliedschaft wird durch eine Mitgliedskarte bestätigt.


b) Ehrenmitgliedern:

Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besonders um das Societaetstheater verdient gemacht haben. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

c) Fördermitgliedern:

Fördermitglieder sind Personen, Personengruppen oder juristische Personen ab einem jährlichen Spendenbeitrag von € 500,00

Die Mitgliedschaft im Verein erlischt

1. durch Tod,
2. durch Austritt.
Ein Austritt ist dem Vorstand schriftlich oder persönlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres mitzuteilen.
3. durch Ausschluss seitens des Vorstandes:
a) bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte;
b) wegen unehrenhafter Handlungen;

c) wenn Beiträge und anderer Zahlungsverpflichtungen trotz zweimaliger
schriftlicher Mahnung im Rückstand sind;
d) wegen vereinsschädigenden Verhaltens.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das ausgeschlossene Mitglied kann die Aufhebung dieses Beschlusses durch die Mitgliederversammlung verlangen. Diese entscheidet mit einfacher Mehrheit.
Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche dem Verein gegenüber.


§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sollen sich für die Ziele des Vereins einsetzen.
Sie haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder über ein anderes Mitglied ausgeübt werden, das dazu schriftlich bevollmächtigt wurde. Die Vollmacht ist vor Beginn einer Mitgliederversammlung dem Vorstand anzuzeigen.
Die Höhe der Fälligkeit der Jahresbeiträge wird von der Mitgliederversammlung in einer Beitragsordnung festgesetzt. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.
Bei Vorliegen von wichtigen Gründen kann der Vorstand eine Sonderumlage beschließen. Die Umlage kann höchstens einmal pro Geschäftsjahr beschlossen werden und darf die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags nicht überschreiten.

Ehrenmitglieder und Fördermitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Jahresbeiträgen und Umlagen befreit.

§ 6 Verwendung von Vereinsmitteln

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, sofern ihre Arbeit nicht über übliche Vereinsarbeit hinausgeht.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 7 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. die Mitgliederversammlung,
2. der Vorstand.

Der Vorstand besteht aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern, darunter ein Schatzmeister, die unter sich ihre Aufgaben verteilen. Beschlussfähig ist der Vorstand ab einer Anwesenheit von drei Vorstandsmitgliedern. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei vom Vorstand zu bestimmende Vorstandsmitglieder vertreten.


§ 9 Mitgliederversammlung

Jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens eine Woche vorher schriftlich dem Vorstand eingereicht und begründet werden.

Der Mitgliederversammlung obliegen:
1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstands und des
Berichts der Kassenprüfer
2. Entlastung des gesamten Vorstandes;
3. Wahl des Vorstands alle zwei Jahre:
Der Vorstand wird auf zwei Jahre mit einfacher Mehrheit gewählt. Er führt die Geschäfte des
Vereins bis zur Neuwahl;

4. Wahl von zwei Kassenprüfern:
Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Einmalige Wiederwahl ist zulässig,
wobei jedoch von den Kassenprüfern jeweils einer ausscheiden muss.
5. jeder Änderung der Satzung;
6. Entscheidung über die eingereichten Anträge;
7. Ernennung von Ehrenmitgliedern;
8. Auflösung des Vereins;
9. Festsetzung der Beitragsordnung.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich mit Angabe des Grundes beantragt. Der Vorstand kann beim Vorliegen eines wichtigen Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschließen.
Jede ordnungsgemäß anberaumte (ordentliche oder außerordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt über Anträge durch einfache Mehrheit, soweit sie nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins betreffen. Hier ist eine ⅔-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterschreiben ist.


§ 10 Gültigkeit

Die geänderte Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 03.06.2007 einstimmig beschlossen und tritt nach ihrer Beglaubigung durch das zuständige Amtsgericht in Kraft.

Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke:
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Societaetstheater gGmbH zwecks Verwendung zur Gestaltung eines lebendigen Kulturlebens.

Der Vorstand