Detail

MASCARA

Maskerade der sieben Todsünden

Auch wenn der theologisch festgelegte Begriff der sieben Todsünden veraltet und heute unverständlich erscheint, so ist die Auseinandersetzung mit dem Jahrhunderte alten Kanon aktuell wie eh und je. Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit - haben im Verlauf der Jahrhunderte ihre Wertungen verwandelt und erscheinen heute eher von gesellschaftsfähiger als sündhafter Bedeutung. Doch was bedeutet das, mehr Ehrlichkeit oder zunehmende menschliche Entgleisung?
Drei Künstlerinnen, zwei Tänzerinnen und eine Puppenspielerin, nehmen die sieben Todsünden zum Anlass, die alltägliche Maskerade ihrer Gegenwart zu hinterfragen. Im Spiel, im Tanz mit Masken verbinden sie Objekt und Mensch zu einem Körper. Es werden eigenwillige Mischwesen entstehen, die irritieren, zu Perspektivwechseln herausfordern und Unbekanntes sichtbar machen. Der Musiker, Komponist, Sound-Designer Daniel Williams hat speziell für diesen Abend eine Komposition geliefert.

Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Stadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

Plakatgestaltung: Wolfgang Hennig  

Mitwirkende

Inszenierung: Katja Erfurth, Sabine Köhler, Carola Tautz | Komposition: Daniel Williams | Künstlerische Mitarbeit: Kathleen Gaube, Yvonne Brückner

Termine

Karten

  • Voll: 12,50 €
  • ermäßigt: 8,50 €
  • Schüler und Studenten: 6,50 €
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