DER STEIN

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DER STEIN

(Marius von Mayenburg)

Die 80jährige Witha kehrt nach 40 Jahren in das Dresdner Haus zurück, in das sie als junge Ehefrau 1935 eingezogen war und das sie 1953 Richtung Westen verlassen hatte. Jetzt erlebt sie in den alten Mauern nicht nur das Trauma des Krieges wieder, sondern mehr und mehr auch ihre Ängste, ihr Glück, ihr Versagen. Was aus ihrer Erinnerung getilgt zu sein schien, lebt plötzlich in ihrer Tochter Heidrun auf. Die Legende von Heidruns Heldenvater bröckelt und eigene Lebenslügen werden offensichtlich.
Für Enkelin Hannah, die unfreiwillig mit Mutter und Großmutter im Osten hier ein neues Zuhause finden soll, zerfällt nicht nur die intakte Familie, sondern auch die Illusion, in Amerika die jüdische Familie zu finden, die ihr Großvater durch den Hauskauf gerettet haben soll. Und dann taucht Stefanie auf, die am längsten von allen in diesem Haus gewohnt hat und doch die geringsten Ansprüche auf Heimat zu haben scheint.
In einem spannenden Krimi um Schuld und Verdrängung werden die Risse in den Lebensgeschichten dreier Familien sichtbar, die nicht mehr zu kitten sind.
Der Autor Marius von Mayenburg (geb.1972) ist seit 1999 Dramaturg und Hausautor an der Berliner Schaubühne. Er erhielt für sein Schaffen 1997 den Kleist-Förderpreis für junge Dramatik (Frankfurt/Oder), 1998 Preis der Frankfurter Autorenstiftung für sein Stück FEUERGESICHT. Seine Stücke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt und werden weltweit inszeniert.

Gefördert durch die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank.


Fotos: Detlef Ulbrich | www.duks33.de

Mitwirkende

Regie: Thomas Stecher | Ausstattung: Tom Böhm | Dramaturgie: Caren Pfeil | Spiel: Monika Hildebrand, Elisabeth Safiullin, Nora Wiel, Beate Laaß, Angela Schlabinger, Thomas Förster | Assistenz: Sophie Schmeißer

Termine

Karten

  • Voll: 12,50 €
  • ermäßigt: 8,50 €
  • Schüler und Studenten: 6,50 €
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