DÉJÀ-VU?

Detail

DÉJÀ-VU?

Visual Theater

(BODECKER & NEANDER | Berlin - Paris)

Wolfram von Bodecker und Alexander Neander sind Meisterschüler des berühmten Pantomimen Marcel Marceau. Sie waren viele Jahre mit ihrem großen Vorbild auf gemeinsamen Tourneen, bevor sie ihr eigenes Theater gründeten, mit dem sie seit über zehn Jahren unterwegs sind.
Sie entwickelten ein eigenständiges Mime-Theater und erfanden dabei zum Beispiel das Visual Concert. In gemeinsamen Auftritten mit renommierten Orchestern wie dem Stuttgarter Kammerorchester, dem GewandhausOktett Leipzig oder dem Arditti-Quartett London bietet diese Kunstform dem Publikum eine innovativ-faszinierende Verbindung von Pantomime und Musik. Zahlreiche internationale Tourneen führten die COMPAGNIE BODECKER & NEANDER bislang nach Belgien, England, Frankreich, Holland, Italien, Luxemburg, Polen, die Schweiz, China, Japan, Taiwan, die USA, Mexiko, Argentinien, Peru und Venezuela. Dank der universellen Sprache sind sie immer wieder gern gesehene Gäste auf internationalen Festivals. In DÉJÀ-VU? werden die beiden tragikomischen Helden, mit denen BODECKER & NEANDER seit über 10 Jahren weltweit gastieren, neue Episoden in ungewöhnlichen Situationen erleben.
Die Zuschauer erwartet dabei ein Theater voller Poesie, Magie, geistreichem Humor, stiller Musik und musikalischer Stille. Ohne Worte und fast ohne Requisiten versetzen die Mimen das Publikum in Vibration und Resonanz. Tränen des Lachens und der Rührung sind selten so nah.

Das besondere Gastspiel

Als Familienvorstellung geeignet!

Pressestimmen

Von Meister Marceau viel gelernt

Mit Virtuosität und Humor erzählen die Pantomimen Bodecker & Neander kleine Geschichten.

Der Zauberlehrling beherrscht die Zauberkunst meisterlicher als sein arroganter Meister: Ein Bistrobesuch artet in eine kinoreife Verfolgungsjagd aus. Hollywoods Traumwelt entschlüpft einer geöffneten Filmrollen-Schachtel. Die Pantomimen Wolfram von Bodecker und Alexander Neander waren zu Gast im Societaetstheater und zogen die Zuschauer bei "Déjà-Vu?" (Regie: Lionel Ménard) in den Bann ihrer Geschichten. Bodecker & Neander waren Meisterschüler des großen französischen Pantomimen Marcel Marceau.

Magie und Schwarzes Theater
Augenzwinkernd und charmant nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise in eine fantasievolle Bilderwelt. Ob Geige, Glas oder Schreibfeder - es ist die Geste, die den Gegenstand vor dem geistigen Auge entstehen lässt. Klassisch. Ganz ohne Worte, nur unterstützt von Musik, wecken sie eine Palette von Emotionen. Amüsiert sich das Publikum gerade noch laut lachend, ist es gleich wieder gefangen von leiser Nachdenklichkeit. Die Zuschauer erleben mit Bodecker die Stürme des Lebens und kämpfen mit Neander gegen fordernde Hände. Elemente von Magie und Schwarzem Theater runden den gelungenen Abend der stummen Kunst ab.
SZ | 11. Februar 2009

"Déjà-Vu?" mit Marcel Marceaus Jüngern

Pantomimische Premiere im Societaetstheater

Sie waren Meisterschüler des berühmten Pantomimen Marcel Marceau (1923-2007), tourten zehn Jahre lang mit ihrem großen Vorbild rund um den Erdball. Inzwischen sind Wolfram von Bodecker und Alexander Neander selbst große Meister ihres Faches und als Compagnie Bodecker & Neander gefeierte Stars in mehr als 40 Ländern.
Da schätzt sich das Dresdner Societaetstheater glücklich, zum 10. Jubiläum seines Bestehens eine Weltpremiere des Duos präsentieren zu können. Am 6. Februar zeigen die Mimen ihr neues Programm "Déjà-Vu?", "zehn magische, poetische, humorvolle und manchmal surrealistische Miniaturen ohne Worte und mit nur wenigen Requisiten", so Wolfram von Bodecker. Beispielsweise lässt im Stück "Der Magier" ein Meister seinen Gehilfen einen Auftritt vorbereiten, wobei eine schwebende Kugel ständig stört. Als aus der einen Kugel gar zehn werden, wird der Gehilfe zum tragikomischen Helden.
"Natürlich erkennt man da die Schule von Marcel Marceau, der auch aus kleinen Situationen großes Drama entwickelt hat", so Bodecker. Aber das Duo, das sich in Paris gefunden hat und heute in Berlin beheimatet ist, geht auch ganz eigene Wege. "Wir nutzen die Mittel der Magie und haben einen Musiker im Ensemble, der uns spezielle Bühnenarrangements schreibt"; sagt Wolfram von Bodecker, der sich vor seiner Ausbildung an der "Ecole Internationale de Mimodrame de Paris, Marcel Marceau" auch schon als Zauberer versucht hatte.
Ihre Sprache versteht man in der ganzen Welt, "und überall wird an den gleichen Stellen gelacht", sagt der Pantomime. Im vorigen Jahr in Caracas sogar aus 2500 Kehlen gleichzeitig. Bodecker: "Das war besönders schön, weil wir in dem Theater schon mit Marcel Marceau gastiert hatten."
Morgenpost | 24. Januar 2009

Sie lernten bei Marceau die stumme Kunst

Die Pantomimen Bodecker & Neander gastieren überall in der Welt. Jetzt treten sie im Jubiläumsprogramm des Societaetstheaters auf.

Mit dem Satz "Warten Sie auf mich?" begann für Wolfram von Bodeeker die Zusammenarbeit mit dem großen französischen Pantomimen Marcel Marceau. Damals war Wolfram von Bodecker 23 Jahre alt, lebte und arbeitete als Kellner in seiner Heimatstadt Schwerin. Nach einem Gastspiel von Marceau hatte er auf den Franzosen, den er verehrte, am Bühneneingang gewartet. Marceau gab ihm den Tipp, sich an seiner Pantomimenschule in Paris zu bewerben. Der Schweriner schaffte nicht nur die Aufnahmeprüfungen - von 80 Bewerbern wurden 25 genommen - er wurde nach dem Studium Mitglied in der Marceau-Compagnie.
Angenommen für dasselbe Studienjahr wurde Alexander Neander, dessen Wiege in Paris stand: Der Sohn einer Musikerfamilie ging schon als Neunjähriger zum Pantomimen-Unterricht "wie andere zum Klavierunterricht". Und auch er lernte dann mit der Marceau-Compagnie durch Gastspielreisen die Welt kennen. "Wir spielten vor Tausenden von Zuschauern", sagt Alexander Neander.

Tournee durch Südamerika
Auch wenn die Compagnie Bodecker & Neander noch nicht diese Zuschauerzahlen erreicht, sie ist auf dem besten Wege dahin, wie sie bei ihren Tourneen, beispielsweise durch Südamerika, erleben kann. Inzwischen haben sie ihre eigene Form entwickelt. So arbeiten sie viel mit Musik. "Wir wollen Marceau nicht kopieren. Er hat uns den Schlüssel in die Hand gegeben, damit wir einen Raum öffnen, in dem wir unsere Ideen verwirklichen können." Wie dies aussieht, davon kann man sich bei ihrem Abend "Déjà-Vu?" überzeugen. Die beiden Pantomimen konnten für das Jubiläumsprogramm zum zehnjährigen Bestehen des Societaetstheaters gewonnen werden.
SZ | 7./8. Februar 2009

Mitwirkende

Spiel: Alexander Neander, Wolfram von Bodecker