DIE VERWANDLUNG
(Franz Kafka)
Eines Morgens erwacht der Handlungsreisende Gregor Samsa und bemerkt, dass er sich über Nacht in einen riesigen Käfer verwandelt hat. Seine Verwunderung ist groß, noch größer die seiner Familie. Ein Alptraum? Wie wird er enden? Ein Abend auf den Spuren eines Käfers in die groteske Welt des alltäglichen Wahnsinns. "...schauspielerisch erstklassige Antwort auf den aktuellen Hype der Familie." (Sächsische Zeitung)
Fotos: Volker Metzler
Pressestimmen
DAS WAR DAS WOCHENENDE
Societaetstheater: Premiere mit Verwandlung
[...] Die Inszenierung lässt wie Kafka selbst die Erzählperspektive offen und damit Raum für Interpretationen: Manz zieht das Publikum teils mit einer Mimik, die von echter Empathie zeugt, in das beklemmende Zimmer Gregors, dann wieder fühlt man den Schrecken der Eltern, wenn Manz den Wahnsinn im Gesicht hat. Wenn er wie ein sich stockend Erinnernder spielt, offenbart das autobiografische Züge, denkt man an Kafkas statusbedürftigen Vater und den Sohn, der sich als Künstler entpuppt. Wenn er beifallheischend wie in der Kneipe erzählt, nimmt man die Geschichte eines Fremden mit nach Hause, der man doch selbst ist.
• Fazit: Schauspielerisch erstklassige Antwort auf den aktuellen Hype der Familie.
Sächsische Zeitung, 2.10.2006
Mitwirkende
Regie: Daniel Minetti | Spiel: Matthias Manz
